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Easter Press Release 2011


23. März 2011         

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Osterfeuer am Elbstrand

Am Ostersonnabend, 23. April, wird es wieder die traditionellen Osterfeuer an der Elbe in Blankenese geben. Am Elbstrand in Ovelgönne wird in diesem Jahr jedoch kein großes Osterfeuer stattfinden. Zu diesem Schritt haben sich das Bezirksamt Altona, die Polizei, die Feuerwehr und die Hamburg Port Authority (HPA) entschlossen.

In den vergangenen Jahren hatten die beteiligten Behörden das Feuer geduldet. Dabei hatten Besucher das große Feuer trotz der klaren Vorgabe der Feuerwehr immer wieder höher gebaut als zulässig und damit sowohl die Besucher als auch die anliegenden Wohnhäuser gefährdet. Laut Aussage der Einsatzleitung der Feuerwehr war das Feuer teilweise fast doppelt so hoch, wie aus brandschutztechnischer Sicht tolerabel gewesen wäre.

Im Gegensatz zu den Traditionsfeuern in Blankenese gibt es in Ovelgönne keinen verlässlichen Ansprechpartner oder eine entsprechende Selbstkontrolle der Teilnehmer. Auf dem vollen Strand war es auch nicht möglich, den zu hohen Holzstapel abzubauen. Zusätzlich zog das Feuer verstärkt Gruppen stark alkoholisierter Jungendlicher und junger Erwachsene an, die die Stimmung vor Ort anheizten und zusätzlich für Probleme sorgten.

Ein weiteres Problem stellten die Besucherzahlen dar. Auf dem schmalen Strandabschnitt waren im vergangenen Jahr fast 10.000 Besucher. Die Fläche, die auf der einen Seite von einer Betonmauer und auf der anderen Seite von der Elbe begrenzt wird, verfügt nicht über genügend Fluchtmöglichkeiten. Zusätzlich fehlen Wege für die Rettungskräfte.

Die Ereignisse bei der Loveparade in Duisburg lassen derartige Veranstaltungen in einem neuen Licht erscheinen. Beim Osterfeuer am Elbstrand in  Ovelgönne hat sich in den vergangenen Jahren immer stärker gezeigt, dass die Lage für die Mitarbeiter des Bezirksamtes, der HPA sowie der Sicherheitskräfte vor Ort nicht zu kontrollieren ist.

Osterfeuer in Blankenese

Je nach Witterungslage werden viele Tausende Menschen nach Blankenese an die Elbe kommen, um sich an den Feuern zu erfreuen. In den zurückliegenden Jahren haben diese Feuer aber auch  dort zu Problemen geführt.

Denn es darf nicht vergessen werden, dass durch diese Feuer nicht nur erhebliche Gefahren für die Umwelt, sondern auch für Leib und Leben ausgehen können. Die Feuerstellen wurden immer größer errichtet, sodass bei ungünstiger Wetterlage nahe liegende Häuser erheblich gefährdet werden können. Hier hat die Feuerwehr angeordnet, dass die traditionellen Feuerstellen am Blankeneser Elbstrand eine  Höhe von 5 Metern und einen Durchmesser von 8 Metern nicht überschreitendürfen.

Die Abstände zu Gebäuden mit harter Bedachung sollen auch bei kleinen Feuerstellen mindestens 100 m und zu Gebäuden mit weicher Bedachung (Reetdächer) mindestens 200 m betragen.

Kontaminierte Materialien dürfen nicht verbaut werden, ansonsten werden diese durch die Behörde entfernt.

Das Bezirksamt Altona, die Polizei und die Feuerwehr bitten alle um Verständnis und um entsprechende Rücksicht, damit auch in den kommenden Jahren Osterfeuer am Elbstrand errichtet werden können.

Quelle:

Pressestelle der HPA
Pressestelle des Bezirksamt Altona


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